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WALDPÄDAGOGIK - eine Definition

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Wald soll erlebbar und begreifbar werden. Dies kann spielerisch erreicht werden. Einzeln und in Gruppen durchgeführte Waldaktivitäten, kreative und meditative Erlebnismöglichkeiten regen zum selbsttätigen Handeln im Wald an. Gefühle sind nicht nur zugelassen, sondern sollen geweckt werden.

Viele Kinder und Jugendliche kommen heute kaum mehr in den Wald. Persönliche Beziehungen und direktes Erleben sind aber wichtig. Begreifen ist im wörtlichen Sinne gemeint. Der Wald soll mit den Händen greifbar und sinnlich spürbar werden. Lernen und Verstehen wird über direkte Naturbegegnung und Sensibilisierung aller Sinne ermöglicht.

Waldpädagogik will auch Wissen vermitteln. Die Bildung eines Welt- und Menschenbildes, das Einbinden von Erkenntnissen und Erfahrungen in den lebenspraktischen Alltag sind Teil des Bildungsprozesses. Es geht um die Pflege von Einstellungen und eines Bewusstseins für die Umwelt, denn es gibt eine enge Beziehung zwischen Wissen und Einstellungen. Auch gilt: "Nur was ich kenne, kann ich lieben, und nur, was ich liebe, kann ich schützen". Was wir nicht kennen, schätzen wir nicht wert.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Waldpädagogik?

 

Fotos: Barbara Dancs